Abtretung

Abtretung bezeichnet eine Übertragung von Forderungen und anderen Rechten. Bei Übertragung einer Forderung kann der „neue“ Gläubiger diese Forderung gegenüber…

Agio

Das Agio ist der Begriff für ein Aufgeld, beziehungsweise einen Aufschlag, welcher auf den eigentlichen Kreditbetrag gerechnet wird. Auch er wird in Prozentzahlen angegeben, allerdings sind die Kosten einmalig zu tätigen…

Annuität

Als Annuität bezeichnet man eine gleichbleibende Zahlung, die sich aus den Elementen Zins und Tilgung zusammensetzt. Da die Zinsen nur auf die Restschuld anfallen, also den ungetilgten Teil des Kredits…

Bonität

Als Bonität bezeichnet man die Fähigkeit eines Kreditnehmers, die aufgenommenen Schulden zurückzahlen zu können. Man unterscheidet die persönliche und wirtschaftliche Bonität…

Darlehen

Ein Darlehen ist ein schuldrechtlicher Vertrag, bei dem ein Darlehensgeber einem Darlehensnehmer Geld leiht. Der Darlehensnehmer …

Disagio

Ein Disagio ist ein vom Kreditgeber bei Auszahlung des Kreditbetrages einbehaltener Abschlag. Er stellt eine Zinsvorauszahlung dar, die dazu führt, dass der Kreditgeber…

Hypothek

Die Hypothek wird in das Grundbuch eingetragen und sichert Geldgeber gegen die Zahlungsunfähigkeit des Käufers ab. Im Gegensatz…

KfW-Förderung

Was ist eine KfW-Förderung? Bauherren, die ihr Eigenheim modernisieren oder sanieren mit dem Ziel, Energie zu sparen, Barrieren zu reduzieren oder den Einbruchschutz zu erhöhen, können bei der Finanzierung von der KfW-Förderung profitieren. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezuschusst viele Bau- oder Modernisierungsmaßnahmen oder stellt zinsgünstige Darlehen zur Verfügung.

Nebenkosten

Beim Kauf einer Immobilie entstehen Nebenkosten wie die Grunderwerbssteuer (3,5%), Notarkosten (1-1,5%), Grundbuchkosten (0,5%) und ggf. eine Maklerprovision (ab 3% zzgl. MwSt.). Diese Kosten müssen bei der Kalkulation der Gesamtinvestition berücksichtigt werden. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren

Notarkosten

Was sind Notarkosten? Bei Abschluss von Grundstücks- und Immobilienkaufverträgen wird grundsätzlich ein Notar benötigt, da nur notariell beurkundete Kaufverträge rechtskräftig sind. Hierbei fallen Kosten an, die ca. 1-1, 5% des Kaufpreises betragen. Dafür erbringt ein Notar u.a. folgende Leistungen: – Ausarbeitung des Kaufvertragsentwurfs- Terminvereinbarung des Kaufvertrags- Beurkundung der Vertragsunterzeichnung- Löschung der Grundschulden des Verkäufers- Fälligstellung…

Rate

Was bedeutet Rate? Als Rate bezeichnet man einen vereinbarten Geldbetrag, durch dessen regelmäßige Zahlung eine Schuld nach und nach getilgt wird.

Restschuld

Was heißt Restschuld? Bei der Restschuld handelt es sich um den noch nicht getilgten Teil eines Darlehens zu einem gewissen Zeitpunkt. In einem Tilgungsplan kann man die Höhe der jeweiligen Restschuld einsehen.

Riester-Förderung

Was ist eine Riester-Förderung? Bei der Riester-Förderung handelt es sich um ein Programm, mit dem der Staat seit 2008 Eigenheimbesitzer unterstützt, die in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen und eine selbstbewohnte Immobilie finanziert haben.

Schufa

Was ist die Schufa? Schufa steht für Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Die Schufa erhält von ihren Mitgliedern Daten zur Beurteilung der Bonität der Kreditnehmer. Diese Daten übermittelt sie auf Anfrage. Negative Daten werden für drei Jahre gespeichert und anschließend wieder gelöscht.  

Sicherheiten

Was zählt alles als Sicherheit? Kreditsicherheiten dienen den Banken zur Absicherung von Krediten, die sie an Kreditnehmer vergeben. Zu den gängigsten Kreditsicherheiten zählen die Grundpfandrechte (Hypothek, Grundschuld und Rentenschuld), Bürgschaft, Abtretung und Verpfändung.  

Sollzins

Was ist der Sollzins? Der Sollzins gibt den Wert an, mit dem ein Kredit verzinst wird. Dabei werden aber die vom Kredit verursachten Nebenkosten nicht berücksichtigt.  

Sondertilgung

Was ist eine Sondertilgung? Neben den fest vereinbarten Monatsraten können Darlehensnehmer auch außerplanmäßig einen gewissen Teil ihre Schulden rückzahlen, sofern dies im Darlehensvertrag vereinbart wurde. Diese Sondertilgungen verringern die Kreditlaufzeit und auch die gesamte Zinslast sinkt.  

Sparphase

Was ist eine Sparphase? Nach Abschluss eines Bausparvertrages bespart der Bausparer mit monatlich gleichbleibenden Beträgen den Bausparvertrag. Es besteht auch die Möglichkeit die Sparleistung zu reduzieren oder einzustellen. Auch kann die Sparphase durch Sonderzahlungen verkürzt werden.  

Tilgung

Was ist eine Tilgung? Als Tilgung wird die Zahlung zur Rückführung eines Darlehens bezeichnet. Meistens findet die Tilgung planmäßig statt, d.h. die Höhe der Darlehensrate und die Laufzeit werden im Kreditvertrag festgelegt. Darüber hinaus ist es möglich die Tilgung planmäßig in einer Summe zu tätigen. Sind Höhe und Termin der Tilgung allerdings nicht festgelegt, handelt…

Tilgungsaussetzung

Was ist eine Tilgungsaussetzung ? Tilgungsaussetzung bedeutet die Unterbrechung der Rückzahlung des Kredits für eine gewisse Zeit. Dies kann im Kreditvertrag vereinbart werden. Für die Dauer der Tilgungsaussetzung sind weiterhin die Kreditzinsen zu bezahlen.  

Tilgungsfreijahre

Was sind Tilgungsfreijahre? Mit einem Kreditinstitut können sogenannte Tilgungsfreijahre vereinbart werden. Die Tilgung wird während dieser Zeit ausgesetzt und erst später weitergeführt. In den Tilgungsfreijahren müssen jedoch weiterhin Zinsen bezahlt werden. Die Kreditlaufzeit verlängert sich entsprechend.  

Tilgungsplan

Was sind Tilgungsfreijahre? Der Tilgungsplan stellt die Rückführung eines Darlehens inklusive der monatlichen Rate und den darin enthaltenen Tilgung- und Zinsanteil und der Restschuld dar. Darlehensnehmer können so einen Überblick über ihre finanzielle Situation behalten.  

Tilgungssatz

Was ist ein Tilgungssatz? Der Tilgungssatz oder auch Tilgungsrate ist der Anteil in Prozent am gesamten Darlehen, der im ersten Jahr getilgt wird. Die Entscheidung über die Höhe des Tilgungssatzes ist eine wichtige Entscheidung. Grundsätzlich gilt: Je höher der Tilgungssatz gewählt wird, desto schneller wird das Darlehen zurückbezahlt und umso mehr Zinsen kann der Darlehensnehmer…

Variabler Zinssatz

Was ist ein variabler Zinssatz? Bei einem Darlehen mit einem variablen Zinssatz wird der Zinssatz regelmäßig an einen Leitzins wie beispielsweise den EURIBOR angepasst. Diese Zinsanpassung liegt dabei im Ermessen der Bank. Es gibt somit keine Zinsbindungsfrist.  

Verpfändung

Was ist eine Verpfändung ? Verpfändung stellt eine Form der Kreditbesicherung dar. Verpfändet ein Kreditnehmer z.B. Sparguthaben und kann seinen Kredit nicht mehr zurückzahlen, ist die Bank berechtigt, das verpfändete Sparguthaben mit dem noch offenen Kreditbetrag zu verrechnen.  

Vorfälligkeitsentschädigung

Was ist eine Vorfälligkeitsentschädigung? Kreditinstitute erheben eine Vorfälligkeitsentschädigung, wenn ein Kreditnehmer einen Kredit mit festem Zinssatz vorzeitig ablösen will. Der Grund dafür ist, dass der Bank durch dieses Vorgehen erhebliche Zinseinnahmen verloren gehen.  

Zinsänderungsrisiko

Was ist ein Zinsänderungsrisiko? Unter Zinsänderungsrisiko versteht man die Gefahr, dass sich die Zinsen über längere Zeiträume verändern können. Läuft ein Darlehen aus und die Kreditsumme ist noch nicht vollständig getilgt, so muss man ein neues Darlehen mit den dann möglicherweise schlechteren Konditionen abschließen, da die Zinsen in der Zwischenzeit gestiegen sind. Mit dem Laden…

Zinsbindung

Was ist eine Zinsbindung ? Unter der Zinsbindung versteht man die Festschreibung des Sollzinses für einen bestimmten Zeitraum. Dadurch hat der Kreditnehmer die Sicherheit, dass sich auch bei Anstieg des Zinsniveaus während dieser Frist die vereinbarte Rate nicht erhöht. In der Regel wird die Zinsbindung für die Dauer von 5 oder 10 Jahren vereinbart. Mit…

Zuteilungsphase

Was ist die Zuteilungsphase? Im Anschluss an die Sparphase befindet sich der Bausparvertrag in der Zuteilungsphase. Die Dauer der Zuteilungsphase richtet sich nach der sogenannten Bewertungszahl. Es werden hierbei Faktoren wie die Höhe und Dauer der Sparleistungen berücksichtigt. Erst bei Erreichen der von der Bausparkasse festgelegten Mindestbewertungszahl, kann ein Bausparvertrag zugeteilt werden. Die Zuteilungsperiode beginnt…